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Pressemitteilung vom 23. Mai 2019

LVR-Behandlungszentrum Solingen - Inbetriebnahme der Klinik im Kompaktformat

Behandlungszentrum Solingen in der Gartenansicht
Die neue stationäre Einheit des Behandlungszentrums Solingen

LVR-Klinik Langenfeld verkürzt Wege zur stationären Therapie und Behandlung / Vernetzung der Angebote / Tag der offenen Tür am 1. Juni 2019 Solingen

Langenfeld. Direkt vor der Haustür der Solinger Bürgerschaft nimmt die stationäre Einheit des Behandlungszentrums Solingen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) am 5. Juni 2019 ihre Arbeit auf. Aufgrund von baulichen Verzögerungen und Mängelbeseitigungen verschob sich die Inbetriebnahme. Statt des langen Weges bis zur LVR-Klinik nach Langenfeld, gibt es jetzt den kurzen Weg zur stationären Behandlung und Therapie. Im dreigeschossigen Neubau in der Frankenstraße 31a befinden sich nun 40 Betten auf zwei Stationen. Rund 10,2 Millionen Euro investierte der LVR in das Neubauprojekt. Gemeinsam mit dem bereits seit 2007 bestehenden Gerontopsychiatrischen Zentrum, bestehend aus Tagesklinik und Ambulanzen, wird das stationäre Angebot zum breit aufgestellten Behandlungszentrum Solingen.

Am Samstag, den 1. Juni 2019 sind die Solinger Einwohnerinnen und Einwohner sowie alle Interessierten eingeladen, das Behandlungszentrum kennenzulernen. Von 10 bis 16 Uhr öffnen sich die Türen an der Frankenstraße 31a. Architektur räumt mit Vorurteilen auf Helligkeit, grüne Inseln, einladende Farben ̶ es ist bewiesen, dass die Umgebung die Gesundung von psychiatrischen Patientinnen und Patienten unterstützen kann. Im Behandlungszentrum Solingen sind diese Ansätze umgesetzt: der dreigeschossige Atriumbau ist großzügig und dennoch übersichtlich angelegt. Im 1. Obergeschoss befindet sich eine Station mit 16 Betten, im 2. Obergeschoss stehen 24 Betten zur Verfügung. Die Patientinnen und Patienten im 1. Obergeschoss können aufgrund der in den Hang gebauten Architektur den begrünten Innenhof des Atriums besuchen, ohne die Station zu verlassen. Über den südöstlichen Teil des Gebäudes gibt es einen direkten Zugang zum bestehenden Gerontopsychiatrischen Zentrum der LVR-Klinik Langenfeld. Vernetzung der kommunalen Versorgung Kurze Wege zur Behandlung und eine kürzere Entfernung zu den Angehörigen – mit dem neuen Behandlungszentrum macht der LVR-Klinikverbund und die LVR-Klinik Langenfeld die psychiatrische Behandlung einfacher, lange Fahrtzeiten entfallen. Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen, schweren Zwangserkrankungen, Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis, posttraumatischen Belastungsstörungen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen sowie gerontopsychiatrischen Erkrankungen können nun vor Ort angemessen behandelt werden. LVR-Behandlungszentrum Solingen nahe am Alltag Die Erfahrung im psychiatrischen Alltag zeigt, dass Patientinnen und Patienten von der engen Zusammenarbeit und der räumlichen Nähe aller an der Behandlung Beteiligten profitieren. Der Übergang vom stationär, zu teilstationär oder ambulant kann individuell je nach Krankheitsbild und Entwicklung der Gesundung ausgerichtet werden. Auch die Versorgung nach der Entlassung, was durchschnittlich nach drei bis vier Wochen der Fall ist, wird in Gemeindenähe einfacher: „Die enge Zusammenarbeit mit allen Säulen der psychiatrischen Versorgung – hier zu nennen sind die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die zuständigen Sozialpsychiatrischen Zentren und alle anderen relevanten Träger und Einrichtungen, ist Grundvoraussetzung für eine gelingende Behandlung“, weiß Dr. Florence Hellen. Sie ist seit Mai 2018 Leiterin des Behandlungszentrums und als Chefärztin der Abteilung für Allgemeinpsychiatrie 3 der LVR-Klinik Langenfeld zuständig für das Versorgungsgebiet Solingen.

Die Kontaktdaten des Behandlungszentrums: LVR-Behandlungszentrum Solingen Frankenstraße 31a Erstkontakt 0212 380848-0

Zahl der Mitarbeitenden im Behandlungszentrum: 50

Fakten zum Neubau: Planungsbüro: Büro Bergstermann und Dutczak

Baubeginn: Juni 2016

Inbetriebnahme: Juni 2019

Eröffnung: 4. September 2018

Baukosten: 10,2 Millionen Euro

Nutzfläche: rund 1.910,87 qm