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Pressemitteilung vom 12. Februar 2020

Inklusionsabteilung in der LVR-Klinik Langenfeld

Klinik schafft neun Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen

Seit dem 1. Februar können neun Arbeitsplätze in der klinikeigenen Küche der LVR-Klinik Langenfeld mit Menschen mit Behinderungen besetzt werden. Dafür gibt es ein neues Konzept der Klinik, die Inklusionsabteilung.

„Die Inklusionsabteilung soll schwerbehinderte Menschen beschäftigen, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufgrund von Art oder Schwere der Behinderung auf besondere Schwierigkeiten stößt“, erklärt Vorstandsvorsitzender und kaufmännischer Direktor der Klinik, Holger Höhmann, das Ziel der neuen Maßnahme. Mit dem neuen Konzept wird es möglich, Menschen mit schweren Behinderungen in die Aufgabenbereiche der klinikeigenen Küche zu integrieren. Abweichend von der normalen Einstellungsroutine wird den Bewerberinnen und Bewerbern die Küche mit allen Arbeitsbereichen und Arbeitsschritten gezeigt. Bei einem einwöchigen Praktikum haben die potentiellen Mitarbeitenden die Möglichkeit, herauszufinden, welche Arbeiten des Früh- und Mittagsdienstes sie leisten können. Kommt es zu einem Arbeitsvertrag, stellt die Klinik den neuen Beschäftigten einen Paten oder eine Patin an die Seite. Für eine optimale Einarbeitung begleitet dieser den neuen Arbeitnehmenden so lange, bis er die auszuführenden Arbeitsschritte komplett verinnerlicht hat. Zusätzlich stellt die LVR-Klinik Langenfeld einen Ansprechpartner für die psychosoziale Betreuung der Beschäftigten mit Behinderungen zur Verfügung. Durch das Inklusionsamt des Landschaftsverbandes Rheinland erfolgt die Förderung arbeitsplatzbezogener Investitionen und die Zahlung laufender Personalkostenzuschüsse. Außerdem besteht eine Förderung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Bundesprogramms „Inklusionsinitiative II AlleImBetrieb“.

Da die Einschränkungen der Bewerbenden unterschiedlich sind, testet die Klinik derzeit außerdem verschiedene Geräte, die bei Bedarf als zusätzliche Hilfsmittel eingesetzt werden können, wie beispielsweise zur Unterstützung beim Heben und Transportieren schwerer Objekte. Die ersten Bewerberinnen und Bewerber führen seit Beginn des Monats ein Praktikum durch. Voraussichtlich ab Mitte Februar können die ersten Einstellungen vorgenommen werden. Um die Beschäftigungsmöglichkeiten zusätzlich zu erhöhen, ist geplant, neben der Verteilerküche auch die Cafeteria mit in die Inklusionsabteilung einzubeziehen.

Interessierte können sich zur Abklärung der Voraussetzungen wenden an: Personalleitung Andreas Riplinger, Tel.: 02173 102 1100.

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