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Pressemitteilung vom 21. April 2020

Unterstützung in schwierigen Zeiten

LVR-Klinik Langenfeld weiterhin für Patientinnen und Patienten da

Die aktuelle Situation aufgrund des Coronavirus stellt alle Menschen vor neue und große Herausforderungen. Das trifft im besonderen Maße auf Menschen mit psychischen Vorerkrankungen und Krisen zu. Deshalb ist die LVR-Klinik Langenfeld mit ihrem wohnortnahen und dezentralen Behandlungsangebot weiterhin für ihre Patientinnen und Patienten da.

Die derzeitige Situation fördert nicht nur Ängste bezüglich einer potentiellen Infektion der eigenen Person oder Angehöriger, sondern bringt oft auch finanzielle oder berufliche Unsicherheiten mit sich. Zusätzlich sind die Möglichkeiten für soziale Kontakte stark eingeschränkt und die gewohnte Tagesstruktur geht verloren. Das kann Ängste und Sorgen noch verstärken.

Wichtig sei, mit Angehörigen durch regelmäßigen telefonischen Kontakt in Verbindung zu bleiben, rät Professorin Dr. Birgit Janssen, stellvertretende ärztliche Direktorin und Chefärztin der Abteilung Allgemeine Psychiatrie 2 der LVR-Klinik Langenfeld. „Allerdings sollten Patientinnen und Patienten, die eine deutliche Verschlechterung ihres Befindens bemerken, dringend weiter oder auch erstmals professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.“

Deshalb haben alle psychiatrischen Ambulanzen, die Tageskliniken und der stationäre Bereich der LVR-Klinik Langenfeld geöffnet. Für Menschen, die psychiatrische Beratung oder Behandlung benötigen, sind die Ambulanzen der Klinik die erste Anlaufstelle. Dazu gehören die Institutsambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie in Langenfeld und Hilden, die Gerontopsychiatrische Ambulanz und die Ambulanz für Abhängigkeitserkrankungen in Langenfeld. Es können kurzfristig Termine vereinbart und wahrgenommen werden, natürlich mit entsprechenden Hygiene- und Abstandsregelungen. Im Erstgespräch wird über geeignete individuelle Behandlungsmöglichkeiten, auch tagesklinisch oder stationär, gesprochen.

„Besonders ältere Menschen, die alleine leben und Abstand halten müssen oder Menschen mit unterschiedlichen Suchterkrankungen stehen jetzt vor besonderen Herausforderungen“, erklärt Jutta Muysers, ärztliche Direktorin der Langenfelder Klinik. „Vereinsamung, keinerlei Kontakt zu Angehörigen und Freunden und nicht stattfindende Selbsthilfegruppentreffen können eine psychische Krise oder einen Rückfall in die Abhängigkeit auslösen. „Hier können wir mit unserer Arbeit in der Ambulanz unterstützen“, ergänzt Muysers.

Die LVR-Klinik Langenfeld ist telefonisch und persönlich in den Ambulanzen und der Notaufnahme erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger des Kreises Mettmann haben folgende Kontaktmöglichkeiten:

  • Institutsambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie in Hilden
    Telefon: 02103 25599-31 und E-Mail: ambulanz.hilden@lvr.de

In Notfällen und bei akuten Krisen ist die Aufnahme in Langenfeld rund um die Uhr telefonisch unter der 02173 102-2003 erreichbar.

Leverkusener Bürgerinnen und Bürger erreichen die

In Notfällen und bei akuten Krisen ist auch die Aufnahme in Langenfeld unter der Telefonnummer 02173 102-2003 erreichbar.

Solinger Bürgerinnen und Bürger haben folgende Kontaktmöglichkeiten:

In Notfällen ist auch die Aufnahme unter der Telefonnummer 02173 102-2003 erreichbar.