Zum Inhalt springen

Pressemitteilung vom 24. Mai 2019

HOPE-Gäste aus Skandinavien in der LVR-Klinik Langenfeld

Herr Höhmann mit den HOPE-Gästen
Vorstandsvorsitzender Holger Höhmann mit Regina Leppänen aus Finnland (leitende Krankenschwester und Kinderpsychiaterin in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie) und Sophia Eberhard aus Schweden (Psychiaterin und Leiterin einer Kinder- und Jugendpsychiatrie)

Regina Leppänen aus Finnland ist in ihrer Heimat leitende Krankenschwester und Kinderpsychiaterin in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie, Sophia Eberhard aus Schweden ist Psychiaterin und leitet in ihrer Heimat Schweden eine Kinder- und Jugendpsychiatrie. Beide Frauen sind im Rahmen des HOPE-Autauschprogramms (European Hospital and HealthCare Federation) für drei Wochen in der LVR-Klinik Langenfeld zu Besuch.

Das Programm ermöglicht Mitarbeitenden von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Institutionen europäischer Nachbarländer zu hospitieren und deren Gesundheitssystem kennenzulernen. Im Rahmen einer Abschlusskonferenz, die in diesem Jahr in Ljubljana, Slowenien, stattfindet, präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Eindrücke, die sie während der Hospitation in dem Gastland gewonnen haben und tauschen ihre Erfahrungen aus. Ziel ist, voneinander zu lernen und Verbesserungen der eigenen Systeme zu erreichen. Die beiden wurden in den ersten Tagen gemeinsam von jedem Vorstandsmitglied begrüßt und mit Informationen rund um die Klinik und den Landschaftsverband Rheinland (LVR) versorgt. Die Teilnahme an der Einführungsveranstaltung für neue Mitarbeitende ermöglichte zu Beginn des Programms einen Einblick in verschiedene Bereiche (Therapeutische Dienste und Forensik) und gab weitere Hintergrundinformationen rund um die Klinik. Speziell auf ihre Profession zugeschnittene individuelle Programme, beispielsweise für Sophia Eberhard zahlreiche Hospitationen im ärztlichen Dienst, kollegiale Dialoge im Verwaltungsbereich und eine Hospitation beim kaufmännischen Direktor und Vorstandsvorsitzenden Holger Höhmann, ermöglichen einen Einblick in die Arbeitsweise der Klinik.

Regina Leppänen nimmt an verschiedenen kollegialen Dialogen im Verwaltungsbereich teil und hospitiert auf verschiedenen Stationen der Forensik und der Allgemeinpsychiatrie. Dort hat sie die Gelegenheit, den Stationsalltag und die pflegerischen Abläufe kennenzulernen und mit den Teams der Stationen in den Austausch zu gehen. Auch Hospitationen in der Schwester-Klinik, dem LVR-Klinikum Düsseldorf, wurden möglich gemacht. Über das HOPE Austauschprogramm werden außerdem zwei Treffen der Teilnehmenden organisiert.

Am 9. und 10. Mai waren alle HOPE Gäste, die in Deutschland das Programm durchlaufen, zu einem gemeinsamen Treffen nach Berlin eingeladen. Am Ende des Programms treffen sich alle Teilnehmenden des Austauschs aus ganz Europa zur großen HOPE Agora, die in diesem Jahr vom 2. bis 4. Juni in Ljubljana, Slowenien, unter dem Motto „Evidence-informed decision-making in healthcare management“ stattfinden wird. „Die vergangenen zwei Wochen in der LVR-Klinik Langenfeld und im LVR-Klinikum Düsseldorf sind für uns unglaublich interessant gewesen. Es ist ein Privileg, durch das HOPE-Programm einen so guten Einblick auf mehreren Ebenen in die Arbeit der LVR-Kliniken zu bekommen. Wir sind überall unglaublich nett und professionell aufgenommen worden. Was uns besonders beeindruckt hat, ist der durchgehend respektvolle und zeitgemäße Umgang mit den Patientinnen und Patienten - sie stehen hier immer im Zentrum. Auch das breitgefächerte Behandlungsangebot beeindruckt sehr“, so das Zwischenfazit von Leppänen und Eberhard.