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Pressemitteilung vom 21. September 2017

Krankenhaus und Kunst – neue Metallskulptur der LVR-Klinik Langenfeld

Auf dem Bild stehen Menschen neben einer Pferdeskulptur aus Metall.
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v.l.n.r.: Jutta Muysers, Holger Höhmann, Claudio Tullio

Langenfeld. Das schöne Parkgelände der LVR-Klinik Langenfeld beherbergt seit kurzem eine lebensgroße Metallskulptur eines Pferdes. Idee und Anregung stammen von Holger Höhmann, Kaufmännischer Direktor und Vorsitzender der psychiatrischen Fachklinik. Er sah eine ähnliche Skulptur auf einer Reise. Umgesetzt wurde die Idee durch die Arbeitstherapie Metall. Arbeitstherapeut Claudio Tullio entwarf gemeinsam mit seiner als Bau-Ingenieurin tätigen Tochter ein Konzept, dass von forensischen Patienten umgesetzt wurde. Sie arbeiteten pro Woche an vier Tagen für je drei Stunden an der Skulptur. Sie wurde aus Rundstahl gefertigt, der Kopf besteht aus Blech, Mähne und Schweif aus Flachstahl. Die Planung und Fertigung dauerte acht Monate. Das Pferd hat ein Stockmaß von 1,75 m, die Gesamthöhe beträt 2,20 m. Es wiegt ca. 75 Kilogramm. „Das Projekt war eine Herausforderung“, so Claudio Tullio, „sowohl für die Patienten wie auch für mich als Therapeut bei der Anleitung zu den Arbeiten. Wir sind stolz auf das Ergebnis. Diese Art von Arbeiten wird eigentlich von Kunstschmieden gefertigt.“ Der Klinikvorstand, insbesondere Ideengeber Holger Höhmann, kann dies nur unterschreiben. „Unser schönes Gelände gewinnt durch Kunst an Attraktivität.“ Die Skulptur befindet sind auf einer Wiese links vom Eingang zum Haus 53, in dem sich unter anderem die Gerontopsychiatrie befindet.