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Pressemitteilung vom 8. März 2018

Spatenstich zum Baubeginn des Gerontopsychiatrischen Zentrums (LVR) an der Lessingstraße

Der Klinikvorstand gemeinsam mit der Abteilungsleitung, der Architektin und dem stellv. Leiter der Technischen Abteilung
Bild v.l.n.r.: Holger Höhmann (Vorsitzender Klinikvorstand), Kerstin Gierse (Architektin), Silke Ludowisy-Dehl (Pflegedirektorin), Jutta Muysers (Ärztliche Direktorin), Hartmut Belitz (Chefarzt Gerontopsychiatrie), Ulrich Kurschildgen (stellv. Technischer Leiter), Dragoljub Plavic (Pflegedienstleitung Gerontopsychiatrie).

Angebot von Ambulanz und Tagesklinik wird 2019 verlagert

Langenfeld. Die LVR-Klinik Langenfeld bereitet seit Herbst 2017 die Baustelle an der Lessingstraße vor. Heute erfolgte der Spatenstich zum Baubeginn durch den Klinikvorstand, gemeinsam mit dem verantwortlichen Planungsbüro, der Abteilungsleitung und der technischen Leitung. Es entsteht ein Gerontopsychiatrisches Zentrum, unter dessen Dach eine Ambulanz und eine Tagesklinik ab dem 2. Quartal 2019 ihre Arbeit aufnehmen werden. Der Neubau wurde erforderlich, da das aktuelle Gerontopsychiatrische Zentrum an der Kreuzstraße nicht barrierefrei ist, über keinen Aufzug und zu wenig Bewegungsflächen verfügt. Dies wird in dem Neubau anders, er wird barrierefrei gestaltet. Der neue Standort bietet viele Vorteile: Er verfügt über eine gute infrastrukturelle Anbindung. Der öffentliche Nahverkehr, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Sportmöglichkeiten befinden sich in der Nähe. Behandelt werden ältere Menschen mit seelischen Störungen wie Depressionen, akuten Lebenskrisen, Demenzerkrankungen oder chronischen Psychosen. Ihre Behandlung erfordert ein multiprofessionelles und methodenübergreifendes Handeln. Das Gerontopsychiatrische Zentrum trägt den Besonderheiten der Diagnostik und Behandlung älterer Menschen Rechnung. Im Rahmen einer tagesklinischen Behandlung bleiben die Patientinnen und Patienten unter der Woche ganztägig in der Einrichtung, verbringen jedoch die Nächte und das Wochenende zu Hause. Die Kosten des Neubaus, der in Passivhausbauweise errichtet wird, betragen ca. 4,5 Millionen Euro, als Bauzeit sind 1,5 Jahre vorgesehen. Finanziert wird das Projekt unter anderem aus dem 492-Millionen-Programm des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), das für die bauliche Weiterentwicklung der Einrichtungen des LVR aufgelegt wurde.