Zum Inhalt springen

Verein zur Förderung der Rheinischen Kliniken Langenfeld e.V.

Verwaltungsgebäude der LVR-Klinik Langenfeld mit der Aufschrift
Bild-Großansicht

Die LVR-Klinik Langenfeld besteht seit März 1900 und hat sich zu einem modernen Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie entwickelt.

Mit ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten leistet die Klinik einen wesentlichen Beitrag zur psychiatrischen Versorgung in ihrem Einzugsgebiet.

Die Behandlungsangebote unterstützen Menschen, schwere psychische Krisen zu bewältigen und ihr Leben so selbstständig wie möglich weiterzuführen.

In Langenfeld befindet sich eine der großen LVR-Kliniken in Nordrhein-Westfalen. Die Klinik ist mit rund 1.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber der Stadt Langenfeld und hat ca. 7.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr.

Rigide Sparmaßnahmen zeichnen die Gesundheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland in den letzten Jahren aus. Die Auswirkungen dieser Politik gehen auch an den Kliniken nicht spurlos vorüber. Notwendige finanzielle Unterstützungen und Beihilfen können häufig nicht gewährt werden. Vor diesem Hintergrund haben eine Reihe von Bürgerinnen und Bürgern den Verein zur Förderung der Rheinischen Kliniken Langenfeld e.V. gegründet und seitdem viele Maßnahmen unterstützt.

Wie Sie Mitglied des Fördervereins werden können, wie hoch der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt und vieles mehr, können Sie dem beigefügten Flyer entnehmen.

Sanierung der Kirche der LVR-Klinik Langenfeld hat begonnen

Personen vor der eingerüsteten Klinik-Kirche
(v.l.n.r.): Pfarrer Winfried Schwarzer (Klinikseelsorger), Arnd Wöhler (Förderverein), Holger Höhmann (Vorstandsvorsitzender LVR-Klinik Langenfeld), Kerstin Gierse (Architektin), Robert Hessel (Leitung Technik LVR-Klinik Langenfeld), Rolf-Dieter Gassen (Vorsitzender Förderverein) und Ralf Mertin (Leitung Wirtschaftsabteilung LVR-Klinik Langenfeld) vor der eingerüsteten Klinik-Kirche

Die Gerüstarbeiten an der Simultankirche sind fertiggestellt

Die 1900 erbaute Kirche auf dem Gelände der LVR-Klinik Langenfeld kann unter anderem dank großzügiger Spenden und dem Denkmalförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen aufwendig saniert werden. Voraussichtlich im Sommer 2020 soll sie ihre Pforten wieder öffnen und dann nicht nur für Gottesdienste genutzt werden. Für die Instandsetzung der in die Jahre gekommenen Klinik-Kirche hat der Verein zur Förderung der Rheinischen Kliniken Langenfeld e.V. im Jahre 2014 mit einer Spendensammlung begonnen.

Zentral auf dem Klinikgelände gelegen, präsentiert sich die denkmalgeschützte Kirche am Ende der Lindenallee dem Besucher. Auf den ersten Blick sieht man ihr die Baufälligkeit gar nicht an. „Doch das Dach und Teile der Konstruktion sind so marode, dass sie schon vor einigen Jahren zur Sicherheit geschlossen werden musste,“ erklärt Holger Höhmann, Vorstandsvorsitzender der LVR-Klinik Langenfeld, „die Kirche ist jedoch das Herzstück auf dem Klinikgelände und so haben der Förderverein und die Klinik alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit sie wieder genutzt werden kann.“ Das Gotteshaus mit 300 Sitzplätzen und zwei Sakristeien dient sowohl der katholischen als auch der evangelischen Kirche und gehört damit zu einer der wenigen sogenannten Simultankirchen in NRW.

Die Sanierung der Kirche ist in zwei Teilschritten geplant. Der erste Teil soll noch in diesem Jahr beendet werden und beinhaltet die Sanierung der maroden Dachkonstruktion und der Fassade. 2020 sollen dann die Sanierungs- und Umbauarbeiten im Innenraum erfolgen. Dann soll die Kirche aber nicht nur für Gottesdienste genutzt werden. Das räumliche Konzept sieht zusätzlich ein Klinik-Museum, die Klinik-Bibliothek und eine Fläche für Ausstellungen vor. „Das Konzept ist hervorragend,“ lobt der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Rheinischen Kliniken Langenfeld e.V. Rolf-Dieter Gassen die Architektin Kerstin Gierse. „Leider decken die Spenden noch nicht die gesamten zu erwartenden Kosten. Nun hoffen wir auf weitere Spenden, um dieses großartige Projekt umsetzen zu können.“

Für die aufwendige Sanierung der Kirche sind bereits rund 60.000 € an Spendengeldern zusammengekommen. Unter den vielen Einzelspendern sind Mitarbeitende, Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung und zahlreiche Privatpersonen, die sich teilweise noch aus früheren Zeiten mit der Klinik-Kirche verbunden fühlen, da sie beispielsweise in der Kirche Messdiener waren. Der zweite große Teil der Spende kommt von der Stadt Sparkasse Langenfeld und den Langenfelder Stadtwerken.

Sie möchten das Projekt unterstützen? Informationen zu den Spendenmöglichkeiten erhalten Sie beim Verein zur Förderung der Rheinischen Kliniken Langenfeld e.V., Kontakt Arnd Wöhler, Telefon 02173 102-1011.

Förderverein Gostynin e.V. löst sich auf und spendet das Vereinsvermögen an den Verein zur Förderung der Rheinischen Kliniken Langenfeld e.V.

Förderverein Gostynin e.V. übergibt sein Vereinsvermögen an den Verein zur Förderung der Rheinischen Kliniken Langenfeld e.V.

Der Förderverein Gostynin e.V. hat sich im Frühjahr 2018 aufgelöst und einstimmig beschlossen, dass Vereinsvermögen von 6.076,39 Euro dem Verein zur Förderung der Rheinischen Kliniken Langenfeld e.V. zu spenden.

Die Spende ist zweckgebunden für den Ausbau der freundschaftlichen Beziehungen und Kooperationen, die zwischen der psychiatrischen Klinik in Gostynin und der LVR-Klinik in Langenfeld bestehen. Mit der Spende können Zusammenarbeit und Austausch weiterentwickelt werden. Geplant ist im Jahr 2018 zunächst die wechselseitige Hospitation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sprachbarrieren stellen kein Hindernis dar, weil sich unter den Beschäftigten der LVR-Klinik Langenfeld eine große Zahl von Muttersprachlern für polnisch befindet.

Der Förderverein der LVR-Klinik Langenfeld unterstützt noch weitere Projekte, so beispielsweise zusätzliche Maßnahmen im Rahmen der Krankenversorgung, Unterstützung von Investitionen sowie die Sanierung der Klinikkirche. Er freut sich über jede Spende.

Das Spendenkonto lautet:
IBAN: DE66375517800000205500
BIC: WELADED1LAF

Auf Wunsch werden Spendenquittungen ausgestellt.